Auf dem Weg in den Naukluftpark werde ich von der Weite überwältigt. Die Weite, die Halbwüste, die Steine, die Felsen – alles fühlt sich so monumental an, dass ich die Weite schwer begreifen kann. Sie ist nicht schön, oder befreiend wie in Kanada. Sie ist gewaltig. Wir fahren durch den das Tsauchab-River-Tal, hier fließt der Fluss unterirdisch. Schroffe Berge, stellenweise grün, dazwischen Weite. Wir reisen auf der Schotterpiste. Wir haben hier nichts verloren. Menschen gehen hier nicht hin. Menschen gehören hier nicht hin. Denke ich. Und doch waren sie hier, die Deutschen, die gegen die Namas gekämpft haben, in den Bergen hier, unglaublich, unvorstellbar. Und immer wieder die Frage: Was haben Menschen hier verloren? In dieser unwirklichen Landschaft. Wir fahren und es fühlt sich so an, als würden wir nie ankommen. Hier gibt es doch nichts…Oder doch? Seht selbst in den Videos.
12 von 12 im April
Los geht`s. Heute ist Sonntag und ich darf arbeiten – bin als Journalistin unterwegs für die Frauenfelder Woche. Guten Morgen. Ich starte den Arbeitstag entspannt.

