Los geht`s. Heute ist Sonntag und ich darf arbeiten – bin als Journalistin unterwegs für die Frauenfelder Woche.

Guten Morgen. Ich starte den Arbeitstag entspannt. Der Mann ist übrigens in den Schnee gefahren, will Schneeschulaufen.

Auf dem Weg zu meinen Terminen bringe ich noch den Müll weg. Wie gesagt, der Mann ist nicht da…In der Schweiz gibt es Unterflorcontainer. Keine Mülltonnen stehen rum, der Müll wird unterirdisch gelagert und einmal die Woche abgeholt.

Mein erster Termin als Wald- und Wiesenreporterin heute: Ein Kuhstall! Tatsächlich, ja, Tag der offenen Tür auf einem Milchhof. Ich lerne einiges über moderne Milchwirtschaft vom Melkroboter bis zum Fütterungsroboter.

Herzig! Kälbchen-Content will ich euch nicht vorenthalten.

Milchshake gab’s gratis. Dann ging’s weiter zum nächsten Termin.

Ich schaue in der Trauerwerkstatt von Künstlerin Daniela Sprenger vorbei. Sie hat heute Tag der offenen Tür.

Weiter unterwegs im Thurgau zum letzten Termin heute.

Tja, das gehört auch zu meinem Job: Wenn jemand inseriert, bekommt er einen Bericht. Unsere Zeitung lebt von Anzeigen und unseren Kunden. Einen besuche ich heute und berichte über die Neueröffnung einer Motorad-Werkstatt mit Geschäft.

Homeoffice: PC an, Berichte schreiben und für morgen vorbereiten.

Kurz raus zum Hofladen und einen Brokkoli kaufen.

Ich bereite meinen Workshop vor. Am 25. April gebe ich einen Schreibworkshop zum Thema Klarheit durch Schreiben. Ich freue mich schon so sehr.

Und das war es dann erst mal. Einfach ein lässiger Tag, wie der Schweizer sagen würde. S` isch lässig!


2 Antworten
Spannend, in der Schweiz gibt es unterirdische Müllcontainer. Ich bin gerade im Kosovo und hier gibt es riesige Müllprobleme, vielleicht wäre sowas ein Ansatz?
Danke für’s Mitnehmen durch deinen Tag!
Grüße
Suse
Ja, ich finde das auch sehr praktisch und das könnten andere Länder doch übernehmen? Ich habe es bis jetzt nur in der Schweiz gesehen.